Ich kann es kaum fassen. Die Kreuzchen, welche auf meinem selbstgekritzelten Tagebuchkalender die bereits verstrichenen Tage markieren, vervielfachen sich in einer Geschwindigkeit, mit der ich nicht einverstanden bin. Aber dies kuemmert sie offenbar nicht im Geringsten. Waren es doch eben noch neun Monate (drei Seiten voller kleiner Quadrate), sind jetzt noch jaemmerliche sieben Tage uebrig. Sieben Tage, in denen ich am Liebsten in ganz Neuseeland gleichzeitig waere.
Als wir in Dunedin zum ersten Mal verabschieden mussten, konnte ich nicht so recht glauben, all diese Menschen teils fuer eine sehr lange Zeit, teils nie wieder zu sehen. Nun ja, zu dieser Zeit wusste ich auch noch nicht, dass ich es nochmal in diese grossartige Kleinstadt schaffen werde.
Ganz anders war dies zwei Monate spaeter in Napier. Eine Woche voller Gedanken-, Rezept- und illegaler Musikaustausche folgte ein Drei-Tages-Ausflug, erst nach Taupo, wo Anna und ich auf 15.000 feet aus dem Flugzeug sprangen ("Skydiven") und uns am naechsten Tag trennten, da Anna das Tongariro-Crossing machen wollte (Wanderung ueber Vulkane), es mich aber (nach sage und schreibe 14-Monatiger Abstinenz) vielmehr auf die nahegelegenen Skifields des Mt. Ruhapehu zog. Natuerlich ist dieses Skigebiet nicht ansatzweise mit St. Anton am Arlberg zu vergleichen, trotzdem hat es sich sehr gut angefuehlt, wieder einmal auf Skiern zu stehen. Dank Dan, den ich im Sommer in Queenstown kennengelernt hatte, durfte ich in den Mitarbeiterquartieren des Pisten-(und Skischul-)personals uebernachten, was sehr viel Spass machte. Endlich wieder Menschen, die sich stundenlang ueber Schneeverhaeltnisse, Lawinen und nervige Schischueler unterhalten koennen, oh wie habe ich dies vermisst!!!
However. Als wir von unserem Ausflug zurueck nach Napier kamen, war es an der Zeit Abschied zu nehmen. Dies fiel mir sehr schwer. Die Jungs in Napier waren mittlerweile sehr gute Freunde geworden und es war seltsam, zu wissen, dass diese Menschen, die mir so nahe standen schon bald soooo weit weg sein werden. Zumindest geographisch. (ich weiss nicht, ob diese Saetze richtig waren. zumindest grammatikalisch;-)
In Napier verabschiedeten wir uns auch von Bruno, unserem Automobil, welches wir Shahns kauffmaennischem Talent ueberliessen und reisten daraufhin per Anhalter weiter.
Nach Napier gings nach Gisborne zu Tanya und Andrew. Dort wurden die letzten Tage mit taeglichen Jam-Sessions, gutem Essen, einer "hens-night" (Polterabend der Braut) ohne "hen" (sie wurde kurz zuvor von einer Fiebergrippe eingeholt) und natuerlich ausreichend Gisborne Gold gefeiert. Dies waren schliesslich nicht nur die letzten Tage in der Stadt mit den ersten Sonnenstrahlen sondern auch die letzten Tage, die Anna und ich auf unserer Reise gemeinsam verbrachten. Natuerlich verschwanden diese "Tagesquadrate" viel zu schnell unter kleinen ("schon-gewesen"-) Kreuzchen und schon bald fand ich mich selbst in einem Bus wieder.
Es muss ein jaemmerlicher Anblick gewesen sein, wie ich so am Fenster sass, ohne ausreichendem Schoenheitsschlaf (der Bus fuhr bereits um 7 uhr los), im Pijama (da alle meine Kleider ueber Nacht auf der Waescheleine gehangen waren, und es wie aus Kuebeln geregnet hatte), und mit Traenen in den Augen versuchte, die letzten Bilder Gisborns in meinem Kopf zu speichern.
Die gesamte Busfahrt hindurch wurde ich regelmaessig von heftigen Emotionswellen heimgesucht (Vollmond hoch drei=). Einerseits machte es mich unendlich traurig, so viele mittlerweile enge Freundschaften zurueckzulassen, andererseits freute es mich riesig, dass ich all diese besonderen Menschen kennenlernen durfte, und eine so unglaublich schoene Zeit verbringen durfte. Hinzu kommt, dass es ein unglaublich schoenes Gefuehl ist, zu wissen, dass es irgendwo Menschen gibt, die sich riesig freuen, dich zu sehen, auch wenn es nur drei oder vier Tage sind, Menschen, mit denen du ueber alles reden kannst, Menschen, bei denen du jeder Zeit an die Tuer klopfen kannst, und du wirst umarmt und gekuesst bevor du ueberhaupt Hallo sagen kannst, Menschen, die von der Arbeit frei nehmen, nur um mit dir auf ein Rugby-Game zu gehen und dich noch ein paar Stunden zu sehen.
Menschen wie Tanya und Andrew, Shahn und Dan und andere...
Es fuehlt sich merkwuerdig an, sich unter Traenen fuer einen der gluecklichsten und froehlichsten Menschen auf der Erde zu halten.
Die 13 Stunden Fahrt vergingen wie im Fluge und irgendwann waren wir in Wellington. Die Zeitangabe auf meinem Handy sagte mir, es waere bereits 20:15 und da Tim mir geschrieben hatte, dass Hamish und Osakas Band an diesem Abend am "Battle of Bands"-Wettbewerb in der Bodega Bar teilnehmen wuerden, machte ich mich gleich auf den Weg. Immernoch im Pijama und mit Backpack und zwei weiteren Taschen in der Bar angekommen, traf ich bald Hamish und Osaka und lernte auch die anderen Bandmitglieder Chris, Matt und nochmal jemanden, dessen Namen mir leider entfallen ist, kennen. Die Jungs spielten hervorragend (Experimental-Jazz-Funk?) und gewannen den Wettbewerb, was natuerlich gefeiert werden musste. Vor allem mit Chris verstand ich mich auf Anhieb sehr gut und so verbrachte ich die naechsten drei Tage in einer WG in Oriental Bay (Stadtteil von Wellington, der direkt am Meer liegt, und mit einem Segelboot-Hafen, Palmen und Fischrestaurants eher an Italien als Neuseeland erinnert).
Am Samstag Morgen ging ich jedoch auf die Faehre Richtung Suedinsel, wo ich als naechstes Boris, Vicky und Steve besuchen wollte.
Schon wieder musste ich so viele Menschen zuruecklassen. Lucia, Malte, Tim, Osaka, Hamish, Simon, Tessa, Gina, Nina, Chocalte-Cafe-Tim und Chris...sie alle werden in Wellington bleiben und bald 26 Flugstunden weit entfernt sein.
Und schon wieder war ich traurig, uebergluecklich und uebermuedet zugleich. Was fuer ein Dejavue...
Auf dem Schiff lernte ich Arthur, Steven und Max kennen, drei Australier, welche fuer eine Strassenbaufirma arbeiteten und von Picton (dort landete die Faehre) weiter nach Westport fuhren. Sie boten mir an, mit nach Nelson mit zu nehmen, und so war ich entgegen meinen Erwartungen bereits um drei Uhr Nachmittags in Nelson.
Gegen Abend kamen dann Vicky, Steve und Boris, welche immernoch in Riwaka arbeiten, und an diesem Abend aufs Ddub-Konzert in Nelson gingen. Ich ging mit, und es wurde ein grenzgenialer Abend...Ddub live, waermstens zu empfehlen!
Am naechsten Morgen musste ich mich wieder verabschieden, was mir vorallem bei Boris sehr schwer viel, da er dabei ist, die New Zealand-Residency zu bekommen und vermutlich nie mehr nach Europe zurueck ziehen wird.
Steve brachte mich gegen 10 nach Motueka, von wo aus ich nach Nelson und dann nach Greymouth hitchhikte. Dort besuchte ich ein letztes Mal Brecon und seine Freunde, bevor ich mich heute morgen Richtung Franz Josef Glacier begab.
Doch auch dies ist nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Queenstown, zu Ann-Kristin (heyho, ez hannis endlich bald gschafft, di zum bsuacha=). Die beiden Amerikaner, die ich heute Abend kennengelernt habe, koennen mich jedoch nur bis nach Wanaka mitnehmen und ich weiss noch nicht, ob ich da noch eine Nacht bei Chips&Co bleibe (bleiben darf/kann=) oder gleich weiterreise.
Danach gehts vermutlich weiter nach Dunedin, wo, wie ich soeben gelesen habe, ausgerechnet kommenden Freitag Abend alle meine 4 Lieblings-Studenten-Bands in einer Bar spielen (unter anderem Bens Band "Biff Merchants", Simons Band "The Bones", Davids Trip-Hop Band "Vibrasics", und "Retrophonic Funk Machine", Freunde von Simon).....des isch wia Whiinaechta und Ostra zemmet...
Nach Dunedin gehts nach Christchurch, wo ich mich dann ein letztes Mal von der Poulsen-Street WG verabschieden darf/muss/kann und hoffe, dass mich am Dienstag jemand zum Flughafen bringt...=)
Und am 31. Juli sollte ich dann schliesslich (hoffentlich ausgeschlafen) in Muenchen ankommen...wo mich hoffentlich jemand abholt und nach Hause faehrt. Hoam.
Montag, 21. Juli 2008
Montag, 30. Juni 2008
Morgengedanken
Zwoelf Uhr. Emerson Street. Napier.
Dan kommt nach Hause. Pia steht auf. Anna bewegt sich.
Pia macht Kaffee (kaffeemaschiana gits in Neuseeland praktisch niana, es git ueberall entweder Plunger-Coffee, dena wo ma da Kaffe mit wassr in so a glasgefaess tuat, und nochat siibat, odr Instant-Coffee. Der heat mi am aafang soo gruusig tunkt, abr ez hanni oan gfunda was halbweags guat isch: Robert Harris, so a neuseelaendische Kaffemarka) . Jimmi kommt nach Hause.
Ein Uhr. Musik. Anna dreht sich um. Pia macht noch einen Kaffee. Anna denkt ans Aufstehen.
Zwei Uhr. Pia schreibt blog. Anna ist mittlerweile wach (ned ussm Bett, abr wach).
Drei Uhr. Anna macht Kaffe.
So beginnt ein durchschnittlicher Tag fuer uns im Moment hier in Napier. Obwohl es eigentlich keine "Durchschnittstage" gibt, da jeder Tag komplett anders ist, weisen doch die Moergen eine gewisse Aehnlichkeit auf. (Also, ich werds bei Durchschnittsmorgen belassen)
Wir sind also mittlerweile wieder in Napier, bei den Jungs mit denen wir Weihnachten und Silvester verbracht hatten. Es hat sich zwar einiges veraendert, von der Poster-Situation ueber die Ordnung (es isch soo viel ordentlicher und suebrer wora, i hanns fascht numm kinnt=) und die Mitbewohner (Malte und Lucia sind mittlerweile in Wellington, Dan, der im Dezember auf der Suedinsel war ist zurueck, und auch Luther, ein Freund Shahns und begabter Fertigtomatensauce-oeffner (so hannin kennaglearnt) scheint hier eingezogen zu sein), trotzdem ist es hier nicht weniger gemuetlich als im Sommer.
Was hier in Napier im Moment alle Koepfe zum Rauchen bringt, sind die Theorien von Herrn David Wilcock. Diese besagen unter anderem, dass das gesamte Leben auf der Erde einem gesammten Bewusstsein untersteht, von welchem wir eventuell nur ein kleiner Gedanke sind, dass Kornkreise uns Botschaften ueberbringen sollen und 2012 etwas Erschuetterndes passieren soll. Wem das alles zu seltsam klingt, sehe sich doch bitte den Film "2012 Enigma" (downzu loaden unter ww.divinekosmos.com) an, mache sich auf einen Informations-Overflow bereit und schreibe mir hinterher bitte seine Meinung dazu!
Weitere Dokumentationen, die wir in letzter Zeit gesehen haben, sind "Endgame", "Who killed the electric car?" und die fuer mich interessanteste: "ZEITGEIST".
"Endgame" verfolgt die Theorie, dass sich in Zukunft die Amerikanische (die durch den Zusammenschluss der USA, Mexico und Kananda vor kurzem entstand), die Europaeische, die Asiatische und die Russische Union zu einem "Worldgovernement" zusammenschliessen und somit die gesammte Macht in die Haende einer kleinen Elitetruppe fallen wird, was wiederrum beinahe schiefgehen muss, da Menschen nicht dafuer geschaffen sind, so viel Macht und Kontrolle innezuhaben.
In "Who killed the electric car?" geht es um das Elektro-Auto, welches die Rettung fuer die derzeitige Oelkrise waere. Der Film zeigt, dass bereits die ersten Automobile, die jemals gebaut wurden, elektrisch betrieben wurden, und es technisch gesehen keine Schwierigkeit darstellt, so ein Auto herzustellen. Es wird weiters berichtet, dass dies bereits geschehen sei, und vor ein paar jahren an die 300 Autos in Amerika verkauft worden seien. Es seien bereits Ladestationen aufgebaut worden (sobald die Batterie des Autos nachlaesst, wird dies angezeigt, und das Auto muss kurz an eine Ladestation angeschlossen werden). Obwohl die Autos einwandfrei funktioniert haetten, seien sie nach einem Jahr von der Firma zurueckgekauft und nachweiselich verschrottet worden. Warum?
Weiters habe ich letztens von Theorien gehoert, dass es Mittel und Wege gibt, an "free-energy" zu kommen, da die Welt durch verschiedene Magnetfelder etc. ueber genuegend Energie fuer den Bedarf der gesammten Menschheit verfuegt, dass aber die meisten Untersuchungen (und Wissenschaftler) von Regierungen stillgelegt werden. (Habe soeben die Seite http://www.free-energy.ws/ entdeckt und werde sie mir ansehen, sobald ich dies hier zu Ende geschrieben habe)
"Zeitgeist" war fuer mich eine der Dokumentationen, die man sich ansieht und hinterher mindestens noch zehn Minuten auf der Couch sitzen bleiben muss, um herauszufinden, um was es eigentlich genau ging. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es haupsaechlich darum geht, dass Menschen dazu tendieren, in Systeme zu vertrauen, die entweder auf (zu) simplen Logiken oder auf Luegen, Intrigen und Manipulation gebaut sind. In "Zeitgeist" wird der 11. September behandelt, das Unwesen im US-Amerikansichen Bankwesen (wie us-amerikanische Banken mit Vorliebe Profit aus Kriegen geschlagen haben, bzw. immer noch tun!) und Religion.
Diese Dokumentation halte ich fuer sehr empfehlenswert, da die Theorien zwar haarstraubend sind, aber durchaus gut belegt und einigermassen verstaendlich aufbereitet sind (angeblich seien der Produktion des Filmes 40 Jahre Nachforschung vorangegangen, kein Wunder!).
Nach all diesen Dokumentationen moechte ich noch zwei weitere, weniger weltbildveraendernde Filme empfehlen:
"Die Herbstzeitlosen", eine schweitzerdeutsche Komoedie ueber mutige aeltere Damen, ein verschlafenes konservatives Bergdorf und einen Lingerie-Laden. Der film isch bi ues vor 2 odr 3 Johr im Kino kho, i wollt n umbedingt aaschoua, hannen abr vrsummt. Wommr letschts mol bir Corinne waren, hommr di DVD dovoo bi eara gfunda, und letsch Wucha hommrn aagschout.
"You and Me and Everyone We Know" ist ein britischer Film ueber das Alltagsleben eines alleinerziehenden Vaters, seiner zwei Soehne und das soziale Umfeld.
Komplett hollywood frei (aus produktionstechnischer Freilandhaltung=) mit erfrischend natuerlichen Charakteren, ueberraschenden Wendungen, interessanten Gespraechen und bittersuessem Humor. Definitiv oana vo mina absoluta Liebelingsfilm!!
Weiters habe ich noch ein paar Rezepte und ganzganz viel Musik die ich gerne weitersagen wuerde. Ich versuche jedoch mich kurz zu halten (es ist mittlerweile bereits 20 nach zwei, Anna ist schon bald mit dem Fruehstuecken fertig, und wird auch irgendwann ins Internet wollen=).
Mein neues Lieblingsessen:
Gefuellte Paprika
Ich habe das Rezept nur theoretisch beschrieben bekommen (sprich: "mix feta with Garlic and herbs, cut capsicums into halves, put the cheese mixture in there and bake it"), kann aber die Mengen weitergeben, mit denen es mir am Besten schmeckte.
2 oder 3 Paprika
200 g Feta
3 oder 4 Knoblauchzehen
eine Hand voll frischem Basilikum
etwas Salz und Pfeffer und evt Oregano
evt. etwas Olivenoel

Paprika halbieren ( und den Teil mit den Kernen wegschneiden); Feta mit den Gewuerzen mischen, die Masse in die Paprikahaelften fuellen, etwas Olivenoel drauf und fuer etwa 15 bis 20 Minuten bei etwa 180 grad Backen.
Es isch voll einfach, goht schneall und schmeckt hammer guat (find i)!!
Weiters haben wir letztens parnierte Champions fuer uns entdeckt, da wir in Christchurch Schnitzel machen wollten, Jeremy und Markus jedoch vegetarisch essen. Die Peanut-Butter mit Bananenstueckchen-Kombination, welche ich letzens dachte entdeckt zu haben, scheint jedoch weit verbreitet zu sein, wie mich Zaech belehrte (ob Schlagrahm und Ahornsirup on the top auch common sind?)...
Empfehlungen was Musik anbelangt fallen mir immer sehr schwer, da jeder seinen eigenen Musikgeschmack besitzt, und es keine alles uebertreffend gute Musik gibt (auch wenn man gelegentlich das Gefuehl hat, die absolut beste Band gefunden zu haben, es gibt immer noch eine andere, und noch eine). Deshalb werde ich jetzt keine Empfehlungen machen, sondern nur schreiben, wass unsere Trommelfelle im Moment streichelt.
die "etwas andere" franzoesische Coverband Nouvelle Vague lauft im Moment gerade im Hintergrund.......i am a human fly...
...auch Iron and wine (vorallem das neue Album "The Shepherds Dog") hoeren wir oefters, ...
...acid jazz alla Mummer, St. Germain und Extended Spirit (so wie die Sampler "Soulorganism State" und "Future Sound of Jazz"), east west connection...
...dub...dDub, Salmonella Dub, DJ Vadim...
...die bekanntesten Kiwi Bands sind wohl Fat Freddies Drop, Katchafire, Black Seeds (im Moment auf Tour durch Europa mit Ryan, einem Freund von Tim&Co, bei denen wir in Wellington gewohnt hatten, waren auf seiner "Leaving Party") und Rhombus.
...ansonsten hoeren wir auf langen Autofahrten auch gerne mal Seeed, Culcha Candela und Dendemann (ersoichso!)...
...am meisten Spass macht mir im Moment jedoch die Musik, die entweder direkt vor meiner Nase gespielt (live-Konzerte) oder gemixt wird (Dan ist Dj, er heat mi oh mol uuflegga und scratchen lho, hei des macht sooo viel Spass) oder einfach durch spontane Jam Sessions entsteht...
Also dann, viel Spass beim Anhoeren, Ausprobieren bzw Ansehen, bitte lasst mich wissen, falls euch irgendwas besonders gefaellt oder nicht gefaellt, interessiert oder nicht interessiert, schmeckt oder nicht schmeckt, ich bin soooooo neugierig!!!
Liebe Gruesse, Pia
Dan kommt nach Hause. Pia steht auf. Anna bewegt sich.
Pia macht Kaffee (kaffeemaschiana gits in Neuseeland praktisch niana, es git ueberall entweder Plunger-Coffee, dena wo ma da Kaffe mit wassr in so a glasgefaess tuat, und nochat siibat, odr Instant-Coffee. Der heat mi am aafang soo gruusig tunkt, abr ez hanni oan gfunda was halbweags guat isch: Robert Harris, so a neuseelaendische Kaffemarka) . Jimmi kommt nach Hause.
Ein Uhr. Musik. Anna dreht sich um. Pia macht noch einen Kaffee. Anna denkt ans Aufstehen.
Zwei Uhr. Pia schreibt blog. Anna ist mittlerweile wach (ned ussm Bett, abr wach).
Drei Uhr. Anna macht Kaffe.
So beginnt ein durchschnittlicher Tag fuer uns im Moment hier in Napier. Obwohl es eigentlich keine "Durchschnittstage" gibt, da jeder Tag komplett anders ist, weisen doch die Moergen eine gewisse Aehnlichkeit auf. (Also, ich werds bei Durchschnittsmorgen belassen)
Wir sind also mittlerweile wieder in Napier, bei den Jungs mit denen wir Weihnachten und Silvester verbracht hatten. Es hat sich zwar einiges veraendert, von der Poster-Situation ueber die Ordnung (es isch soo viel ordentlicher und suebrer wora, i hanns fascht numm kinnt=) und die Mitbewohner (Malte und Lucia sind mittlerweile in Wellington, Dan, der im Dezember auf der Suedinsel war ist zurueck, und auch Luther, ein Freund Shahns und begabter Fertigtomatensauce-oeffner (so hannin kennaglearnt) scheint hier eingezogen zu sein), trotzdem ist es hier nicht weniger gemuetlich als im Sommer.
Was hier in Napier im Moment alle Koepfe zum Rauchen bringt, sind die Theorien von Herrn David Wilcock. Diese besagen unter anderem, dass das gesamte Leben auf der Erde einem gesammten Bewusstsein untersteht, von welchem wir eventuell nur ein kleiner Gedanke sind, dass Kornkreise uns Botschaften ueberbringen sollen und 2012 etwas Erschuetterndes passieren soll. Wem das alles zu seltsam klingt, sehe sich doch bitte den Film "2012 Enigma" (downzu loaden unter ww.divinekosmos.com) an, mache sich auf einen Informations-Overflow bereit und schreibe mir hinterher bitte seine Meinung dazu!
Weitere Dokumentationen, die wir in letzter Zeit gesehen haben, sind "Endgame", "Who killed the electric car?" und die fuer mich interessanteste: "ZEITGEIST".
"Endgame" verfolgt die Theorie, dass sich in Zukunft die Amerikanische (die durch den Zusammenschluss der USA, Mexico und Kananda vor kurzem entstand), die Europaeische, die Asiatische und die Russische Union zu einem "Worldgovernement" zusammenschliessen und somit die gesammte Macht in die Haende einer kleinen Elitetruppe fallen wird, was wiederrum beinahe schiefgehen muss, da Menschen nicht dafuer geschaffen sind, so viel Macht und Kontrolle innezuhaben.
In "Who killed the electric car?" geht es um das Elektro-Auto, welches die Rettung fuer die derzeitige Oelkrise waere. Der Film zeigt, dass bereits die ersten Automobile, die jemals gebaut wurden, elektrisch betrieben wurden, und es technisch gesehen keine Schwierigkeit darstellt, so ein Auto herzustellen. Es wird weiters berichtet, dass dies bereits geschehen sei, und vor ein paar jahren an die 300 Autos in Amerika verkauft worden seien. Es seien bereits Ladestationen aufgebaut worden (sobald die Batterie des Autos nachlaesst, wird dies angezeigt, und das Auto muss kurz an eine Ladestation angeschlossen werden). Obwohl die Autos einwandfrei funktioniert haetten, seien sie nach einem Jahr von der Firma zurueckgekauft und nachweiselich verschrottet worden. Warum?
Weiters habe ich letztens von Theorien gehoert, dass es Mittel und Wege gibt, an "free-energy" zu kommen, da die Welt durch verschiedene Magnetfelder etc. ueber genuegend Energie fuer den Bedarf der gesammten Menschheit verfuegt, dass aber die meisten Untersuchungen (und Wissenschaftler) von Regierungen stillgelegt werden. (Habe soeben die Seite http://www.free-energy.ws/ entdeckt und werde sie mir ansehen, sobald ich dies hier zu Ende geschrieben habe)
"Zeitgeist" war fuer mich eine der Dokumentationen, die man sich ansieht und hinterher mindestens noch zehn Minuten auf der Couch sitzen bleiben muss, um herauszufinden, um was es eigentlich genau ging. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es haupsaechlich darum geht, dass Menschen dazu tendieren, in Systeme zu vertrauen, die entweder auf (zu) simplen Logiken oder auf Luegen, Intrigen und Manipulation gebaut sind. In "Zeitgeist" wird der 11. September behandelt, das Unwesen im US-Amerikansichen Bankwesen (wie us-amerikanische Banken mit Vorliebe Profit aus Kriegen geschlagen haben, bzw. immer noch tun!) und Religion.
Diese Dokumentation halte ich fuer sehr empfehlenswert, da die Theorien zwar haarstraubend sind, aber durchaus gut belegt und einigermassen verstaendlich aufbereitet sind (angeblich seien der Produktion des Filmes 40 Jahre Nachforschung vorangegangen, kein Wunder!).
Nach all diesen Dokumentationen moechte ich noch zwei weitere, weniger weltbildveraendernde Filme empfehlen:
"Die Herbstzeitlosen", eine schweitzerdeutsche Komoedie ueber mutige aeltere Damen, ein verschlafenes konservatives Bergdorf und einen Lingerie-Laden. Der film isch bi ues vor 2 odr 3 Johr im Kino kho, i wollt n umbedingt aaschoua, hannen abr vrsummt. Wommr letschts mol bir Corinne waren, hommr di DVD dovoo bi eara gfunda, und letsch Wucha hommrn aagschout.
"You and Me and Everyone We Know" ist ein britischer Film ueber das Alltagsleben eines alleinerziehenden Vaters, seiner zwei Soehne und das soziale Umfeld.
Komplett hollywood frei (aus produktionstechnischer Freilandhaltung=) mit erfrischend natuerlichen Charakteren, ueberraschenden Wendungen, interessanten Gespraechen und bittersuessem Humor. Definitiv oana vo mina absoluta Liebelingsfilm!!
Weiters habe ich noch ein paar Rezepte und ganzganz viel Musik die ich gerne weitersagen wuerde. Ich versuche jedoch mich kurz zu halten (es ist mittlerweile bereits 20 nach zwei, Anna ist schon bald mit dem Fruehstuecken fertig, und wird auch irgendwann ins Internet wollen=).
Mein neues Lieblingsessen:
Gefuellte Paprika
Ich habe das Rezept nur theoretisch beschrieben bekommen (sprich: "mix feta with Garlic and herbs, cut capsicums into halves, put the cheese mixture in there and bake it"), kann aber die Mengen weitergeben, mit denen es mir am Besten schmeckte.
2 oder 3 Paprika
200 g Feta
3 oder 4 Knoblauchzehen
eine Hand voll frischem Basilikum
etwas Salz und Pfeffer und evt Oregano
evt. etwas Olivenoel

Paprika halbieren ( und den Teil mit den Kernen wegschneiden); Feta mit den Gewuerzen mischen, die Masse in die Paprikahaelften fuellen, etwas Olivenoel drauf und fuer etwa 15 bis 20 Minuten bei etwa 180 grad Backen.Es isch voll einfach, goht schneall und schmeckt hammer guat (find i)!!
Weiters haben wir letztens parnierte Champions fuer uns entdeckt, da wir in Christchurch Schnitzel machen wollten, Jeremy und Markus jedoch vegetarisch essen. Die Peanut-Butter mit Bananenstueckchen-Kombination, welche ich letzens dachte entdeckt zu haben, scheint jedoch weit verbreitet zu sein, wie mich Zaech belehrte (ob Schlagrahm und Ahornsirup on the top auch common sind?)...
Empfehlungen was Musik anbelangt fallen mir immer sehr schwer, da jeder seinen eigenen Musikgeschmack besitzt, und es keine alles uebertreffend gute Musik gibt (auch wenn man gelegentlich das Gefuehl hat, die absolut beste Band gefunden zu haben, es gibt immer noch eine andere, und noch eine). Deshalb werde ich jetzt keine Empfehlungen machen, sondern nur schreiben, wass unsere Trommelfelle im Moment streichelt.
die "etwas andere" franzoesische Coverband Nouvelle Vague lauft im Moment gerade im Hintergrund.......i am a human fly...
...auch Iron and wine (vorallem das neue Album "The Shepherds Dog") hoeren wir oefters, ...
...acid jazz alla Mummer, St. Germain und Extended Spirit (so wie die Sampler "Soulorganism State" und "Future Sound of Jazz"), east west connection...
...dub...dDub, Salmonella Dub, DJ Vadim...
...die bekanntesten Kiwi Bands sind wohl Fat Freddies Drop, Katchafire, Black Seeds (im Moment auf Tour durch Europa mit Ryan, einem Freund von Tim&Co, bei denen wir in Wellington gewohnt hatten, waren auf seiner "Leaving Party") und Rhombus.
...ansonsten hoeren wir auf langen Autofahrten auch gerne mal Seeed, Culcha Candela und Dendemann (ersoichso!)...
...am meisten Spass macht mir im Moment jedoch die Musik, die entweder direkt vor meiner Nase gespielt (live-Konzerte) oder gemixt wird (Dan ist Dj, er heat mi oh mol uuflegga und scratchen lho, hei des macht sooo viel Spass) oder einfach durch spontane Jam Sessions entsteht...
Also dann, viel Spass beim Anhoeren, Ausprobieren bzw Ansehen, bitte lasst mich wissen, falls euch irgendwas besonders gefaellt oder nicht gefaellt, interessiert oder nicht interessiert, schmeckt oder nicht schmeckt, ich bin soooooo neugierig!!!
Liebe Gruesse, Pia
Sonntag, 22. Juni 2008
milk and one sugar please
Ich sitze im Moment wohl im groessten Raum, den ich jemals innerhalb einer Wohnung gesehen habe. Klingt etwas merkwuerdig, ist es vielleicht auch. Die Flat, in der wir im Moment wohnen duerfen ist in einem umgebauten Fabriksgebaude untergebracht und besteht hauptsaechlich aus einem riesigen Raum, in dem sich ein Kuecheneck, ein Wohnzimmer-Eck (kreisfoermig angeordnete 70 jahre-Lazyboys=dia couchstuahl, wo ma zruggluehna kha), ein Billardtisch und eine Kino-Ecke (mit original 50 jahre alten Kinositzen), welche im Moment zu einem Matrazenlager fuer uns umgebaut ist. Paradies=).
Dunedin ist nun schon eine Weile her. Nachdem Anna nach Christchurch gefahren war, verbrachte ich das Wochenende mit Simon und seinen Freunden und ganz ganz viel Live-Music in Backstagebar und Refuel ("The Bones" - Simons Ska Band, "Sharkbite"-Simons Surfrockband, "Retrophonic Funk Machine"- Freunde vom Simon, alle voll liab, "Biff Merchants"-siand 3. wora bim Battle of Bands, fiand se abr nur live guat, d CD taugt mr ned so, uii und d Drummer isch voll sueass=).
Da es sich mit einer vollgestopften Tasche (in einer vollgestopften Bar) nicht so gut tanzt, neige ich dazu mein "Gepaeck" irgendwo in den Ecken diverser Lokale zu verstecken und sie am Ende des Abends unter einem Haufen fremder Kleidungsstuecke, Taschen und Regenschirme wieder auszugraben. Eines Abends war jedoch alles Graben und Suchen vergeblich, meine Handtasche wurde gestohlen. Gluecklicherweise war weder meine Geldboerse noch meine Camera oder mein MP3 Player darin, was jedoch recht nervig ist, ist, dass nun meine Winterjacke, mein Adressbuch (mit Adressen von 8 Monaten voller mehr oder weniger fluechtigen Bekanntschaften, Musik- und Reiseempfehlungen) und mein Pass weg ist. Da Oesterreich keine eigene Botschaft besitzt, sondern nur eine "High Comission", welche lediglich Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von jeweils 9:00 bis 13:00 geoeffnet ist, was im Moment weniger meinem Tagesrhythmus entspricht, stecke ich hier in Wellington vorerst zumindest bis Dienstag fest.
Nachdem ich schweren Herzens von Dunedin Abschied genommen hatte, fuhr ich zu Anna nach Christchurch, wo wir mit Markus, Jeremy, upstairs- und downstairs Tim noch zwei letzte geniale Tage verbrachten und danach richtung Arthurs Pass und Greymouth aufbrachen. In Greymouth besuchten wir Brecon, der mittlerweile durch das Outdoor-Recreation-Training, mit welchem er gerade angefangen hatte, als wir ihn das letzte Mal besuchten, schon recht durchtrainiert und braungebrannt aussieht und kaum mehr wieder zu erkennen war. Am naechsten Tag fuhren wir nach Hanmer Springs, wo wir uns mit Zaech trafen, ein lustiger Amerikaner, den wir in Nelson am Strand kennengelernt hatten (er war Mitbegruender der Beachcommunity, und vermutlich ihr laengstes treuestes Mitglied, er hatte immerhin beinahe 4 Monate auf dem oeffentlichen Parkplatz in Tahunanui verbracht). Wir hatten ihn von Christchurch aus vor zwei Monaten einmal einen besucht, natuerlich nicht, ohne nach alter Anna-und-Pia-Tradition irgendetwas liegen zu lassen. Diesmal wars Annas gruener Armreifen. Der musste natuerlich zurueckgeholt werden und so verbrachten wir eine Nacht mit Zaech und dessen meganetten internationalen Mitbewohner bevor wir auf unserer Reise in den Norden nach Blenheim weiterfuhren.
Von Blenheim gings nach Riwaka, wo wir uns mit Vicky&Steve und Boris, die immer noch in dieser Gegend arbeiten (mittlerweile ist die Kiwi-Saison jedoch auch beinahe wieder vorbei), wieder treffen wollten. Wie der Zufall es wollte fanden sich auch Katja und Jana (zwei ex-mit-birnen-verpackerinnen=) genau zur gleichen Zeit ebenfalls wieder auf dem Orchard ein. Die gastfreundlichen Frasers liessen uns alle in den Mitarbeiterunterkuenften wohnen und so verbrachten wir gemeinsam etwa eine Woche voller Gespraeche ueber Birnen und die Welt, dem Verbreiten von Geruechten ueber andere Mitarbeiter, gemeinsamen Pumpkin kochen und gemuetlichen Abenden.
Die Zeit verging wie im Fluge und bald stellten wir fest, dass, wenn wir wir unsere "alle nomml bsuacha-Plaen" durchfuehren wollten, bald aufbrechen sollten. Vor eineinhalb Wochen verabschiedeten wir uns und nahmen die Faehre auf die Nordinsel. Dort trafen wir uns mit Tim, den wir auf dem Ska-Festival vor etwa 4 Monaten kennengelernt hatten und wurden eingeladen, in seiner Flat zu bleiben, solange wir in Wellington sind. Und hier sind wir nun. Immernoch.
uiui, und etz heats gad ghoassa, ob i ned Lasagne kocha moecht fuer alle........juhuuuuuuu Lasagneeeeeeeeee.....
also daenn...liabe Grueass
Dunedin ist nun schon eine Weile her. Nachdem Anna nach Christchurch gefahren war, verbrachte ich das Wochenende mit Simon und seinen Freunden und ganz ganz viel Live-Music in Backstagebar und Refuel ("The Bones" - Simons Ska Band, "Sharkbite"-Simons Surfrockband, "Retrophonic Funk Machine"- Freunde vom Simon, alle voll liab, "Biff Merchants"-siand 3. wora bim Battle of Bands, fiand se abr nur live guat, d CD taugt mr ned so, uii und d Drummer isch voll sueass=).
Da es sich mit einer vollgestopften Tasche (in einer vollgestopften Bar) nicht so gut tanzt, neige ich dazu mein "Gepaeck" irgendwo in den Ecken diverser Lokale zu verstecken und sie am Ende des Abends unter einem Haufen fremder Kleidungsstuecke, Taschen und Regenschirme wieder auszugraben. Eines Abends war jedoch alles Graben und Suchen vergeblich, meine Handtasche wurde gestohlen. Gluecklicherweise war weder meine Geldboerse noch meine Camera oder mein MP3 Player darin, was jedoch recht nervig ist, ist, dass nun meine Winterjacke, mein Adressbuch (mit Adressen von 8 Monaten voller mehr oder weniger fluechtigen Bekanntschaften, Musik- und Reiseempfehlungen) und mein Pass weg ist. Da Oesterreich keine eigene Botschaft besitzt, sondern nur eine "High Comission", welche lediglich Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von jeweils 9:00 bis 13:00 geoeffnet ist, was im Moment weniger meinem Tagesrhythmus entspricht, stecke ich hier in Wellington vorerst zumindest bis Dienstag fest.
Nachdem ich schweren Herzens von Dunedin Abschied genommen hatte, fuhr ich zu Anna nach Christchurch, wo wir mit Markus, Jeremy, upstairs- und downstairs Tim noch zwei letzte geniale Tage verbrachten und danach richtung Arthurs Pass und Greymouth aufbrachen. In Greymouth besuchten wir Brecon, der mittlerweile durch das Outdoor-Recreation-Training, mit welchem er gerade angefangen hatte, als wir ihn das letzte Mal besuchten, schon recht durchtrainiert und braungebrannt aussieht und kaum mehr wieder zu erkennen war. Am naechsten Tag fuhren wir nach Hanmer Springs, wo wir uns mit Zaech trafen, ein lustiger Amerikaner, den wir in Nelson am Strand kennengelernt hatten (er war Mitbegruender der Beachcommunity, und vermutlich ihr laengstes treuestes Mitglied, er hatte immerhin beinahe 4 Monate auf dem oeffentlichen Parkplatz in Tahunanui verbracht). Wir hatten ihn von Christchurch aus vor zwei Monaten einmal einen besucht, natuerlich nicht, ohne nach alter Anna-und-Pia-Tradition irgendetwas liegen zu lassen. Diesmal wars Annas gruener Armreifen. Der musste natuerlich zurueckgeholt werden und so verbrachten wir eine Nacht mit Zaech und dessen meganetten internationalen Mitbewohner bevor wir auf unserer Reise in den Norden nach Blenheim weiterfuhren.
Von Blenheim gings nach Riwaka, wo wir uns mit Vicky&Steve und Boris, die immer noch in dieser Gegend arbeiten (mittlerweile ist die Kiwi-Saison jedoch auch beinahe wieder vorbei), wieder treffen wollten. Wie der Zufall es wollte fanden sich auch Katja und Jana (zwei ex-mit-birnen-verpackerinnen=) genau zur gleichen Zeit ebenfalls wieder auf dem Orchard ein. Die gastfreundlichen Frasers liessen uns alle in den Mitarbeiterunterkuenften wohnen und so verbrachten wir gemeinsam etwa eine Woche voller Gespraeche ueber Birnen und die Welt, dem Verbreiten von Geruechten ueber andere Mitarbeiter, gemeinsamen Pumpkin kochen und gemuetlichen Abenden.
Die Zeit verging wie im Fluge und bald stellten wir fest, dass, wenn wir wir unsere "alle nomml bsuacha-Plaen" durchfuehren wollten, bald aufbrechen sollten. Vor eineinhalb Wochen verabschiedeten wir uns und nahmen die Faehre auf die Nordinsel. Dort trafen wir uns mit Tim, den wir auf dem Ska-Festival vor etwa 4 Monaten kennengelernt hatten und wurden eingeladen, in seiner Flat zu bleiben, solange wir in Wellington sind. Und hier sind wir nun. Immernoch.
uiui, und etz heats gad ghoassa, ob i ned Lasagne kocha moecht fuer alle........juhuuuuuuu Lasagneeeeeeeeee.....
also daenn...liabe Grueass
Sonntag, 25. Mai 2008
daniiidaen (took me ages to realise, how "dunedin" is pronounced=))
Das Wasser im Wasserkocher kocht waehrend es draussen bitterkalt ist, die Stundentenkoepfe rauchen, waehrend die beiden Oesterreicherinnen noch tief und fest schlafen. So sieht ein durchschnittlicher Morgen in der Queenstreet WG in Dunedin im Moment aus.
Als wir vor etwa einer Woche in Invercargill ankamen, habe ich festgestellt, ohne meine Geldboerse zu sein. Diese war naemlich noch in Te Anau, wo ich sie versehentlich waehrend dem Aufraumen unseres Autos auf dem Parkplatz liegen gelassen hatte (i han jo all scho gseet, dass uufrumma ned guat ischt). Anna und ich haben uns also wieder getrennt, und waehrend sie sich auf den Weg zu den Catlins machte, stellte ich mich an den Strassenrand und versuchte vorbeifahrende Autofahrer von meinen friedlichen Absichten zu ueberzeugen (manche Autofahrer sehen dich als Hitchiker an, als waerst du gerade dabei, ein Selbstmordattentat zu vollfuehren) und eine Mitfahrgelegenheit nach Te Anau zu bekommen. Dies klappte alles wie am Schnuerchen und noch am gleichen Nachmittag sass ich mit einem sehr netten Australier in einem sehr netten Cafe in Te Anau und sah etwa eine Stunde lang die sehr netten Bilder auf seiner Digital-Spiegelreflex-Camera durch (haette ich ahnen koennen, dass es sich um etwa 3000 Bilder handelte, als er mich fragte, ob ich sie durchsehen moechte?).
However. Wenn ich doch schon mal in diesem netten Touristendoerfchen in Mitten wunderschoener Berge bin, koennte ich dies doch gleich ausnuetzen, und mich noch ein letztes Mal (die restliche Zeit ist schon fest mit Besuchen verplant) hier in Neuseeland sportlich betaetigen, sprich wandern, dachte ich mir. Ich ging also ins DoC Center und erkundigte mich ueber die diversen Moeglichkeiten. Am interessantesten erschien mir der Routeburn-Track,einer der Great Walks, und anscheinend recht beruehmt fuer seine umwerfende "Scenery". Ich bookte die Huts, rentete einen Beacon (=eine Art NOtfallsender, mit dem du im Fall der Faelle ueberall geortet werden kannst), fuellte einen Sicherheits-irgendwas-Zettel aus (eine Art schreiben, bei dem du angibst, wen die Behoerden verstaendigen sollten, falls ich verschollen sein wuerde) und als ich endlich felsenfest davon ueberzeugt war, den Trip nicht zu ueberleben (was vorallem der netten aelteren Dame in der Petrolstation, wo ich den Beacon auslaeihen musste, zu verdanken war) machte ich mich auf den Weg.
Die ersten beiden Stunden ging es so gut wie senkrecht berg auf (zumindest kam es mir so vor) und als das Wetter schlechter zu werden begann, spielte ich bereits mit dem Gedanken, mich wieder auf den Rueckweg zu machen. Die Leute im DoC (Departement of Conservation) hatten gemeint, ich waere alleine auf dem Track und die Wetterbedingungen koennten gelegentlich eine grosse Behinderung werden, wie es wohl hunderten von Touristen jedes Jahr passiert, und manchmal, wie im Falle eines israelischen Maedchens vor etwa drei Wochen, toedlich endet. Nach zwei Stunden des Schwitzens kam ich zu einer kleineren Huette, wo ich ploetzlich ein bekanntes Gesicht sah: Katherina, ein ausserordentlich wanderfreudiges tschechisches Maedchen, das Anna und ich etwa eine Woche zuvor auf dem Kepler-Track kennengelernt hatten. Sie war ebenfalls alleine unterwegs, und war bereit, ihre Geh-schwindigkeit um die Haelfte zu halbieren und mit mir mitzugehen. So machten wir uns auf den Weg, und als wir nach 5 stunden zur McKenzie Hut kamen, waren wir auch dort alles andere als alleine. Es waren bereits etwa 15 andere sportliche Menschen vor einem kleinen Holzofen versammelt.
Es wurde ein recht witziger Abend mit Heisser Schokolade (aus Instantmilch und Schokibroekle) und einenm nicht weniger heissen maenlichen Stripper (ich ueberredete einen 18jaehrigen Kiwi im Spass dazu, war dann aber doch ueberrascht, als ploetzlich ein Pullover in meinem Gesicht landete...und eine Hose...=)
An diesem Abend lernte ich auch Charlie kennen, einen Weltenbummler der aelteren Generation (er war etwa um die 60, und schon so gut wie ueberall gewesen. Es war sehr interessant, seinen Reiseberichten zu lauschen die von zweimonatigen Tracks durch Nepal, Elefantenwaschen in Indien und vielem mehr, erzaehlten). Mit ihm lief ich die naechsten beiden Tage weiter (Katherina machte sich wieder auf den Rueckweg) und ihm ist es auch zu verdanken, dass ich ausser Muesliriegel auch Pasta, heissen Kaffe und organisches Roggenbrot mit Tahini (eine Art PeanutButter, mit sesam anstatt Peanut) zu essen bekam!
Nach drei Tagen Laufen erreichte ich endlich mein Ziel und wurde beim Routeburn-Parkplatz von einem Kleinbus abgeholt, der mich nach Queenstown brachte. Dort uebernachtete ich im Southern Loughter Backpackers once more und lernte am naechsten Morgen einen netten Australier kennen, der sich mit zwei Schweizerinnen ein Mietauto teilte, und vor hatte, am selben Nachmittag nach Dunedin zu fahren. Dies kam mir sehr gelegen, ich fragte, ob sie noch einen Platz frei hatten, und so war ich bereits eine halbe Stunde spaeter auf dem Weg nach Dunedin.
In Dunedin angekommen, meldete ich mich bei Simon, ein junger Musiker, den wir auf einem Ska-Festival in der Naehe von Wellington vor etwa drei Monaten kennengelernt hatten und der uns hier eine Unterkunft angeboten hatte. Wieder etwas spaeter wurde ich in der Stadt abgeholt und in eine Studenten-WG gebracht, wo mich Anna und ganz viele andere nette Menschen bereits herzlich emfingen. Am selben Abend wurden wir eingeladen, am Geburtstagsessen eines WG members in einem Asiatischen Restaurant teil zu nehmen und bekamen danach eine Dunedin-Bei-Nacht- Rundfuehrung. Sehr empfehlenswert: Uni-Bar "Refill"!!!
Sehr viel Spass hatten wir auch am Freitag Abend, als Simon mit seiner Ska Band "The Bones" als eine von 4 brillianten Bands in der "Backstage"-Bar spielten. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert und getanzt, bis jede kleine Muskefaser meiner Beine erschoepft war=)
Annas Plan, sich am Samstag nach Christchurch auf zu machen, hatte nicht so ganz geklappt, und so sind wir beide immer noch hier. Im Moment habe ich gerade beschlossen, den Donnerstag hier noch abzu warten, da es Simon gerade geschafft hat, sich mit seiner Surfrock Band in den "Battle of Bands" Kontest ein zu schleichen (obwohl der Anmeldeschluss bereits drei Wochen zurueckliegt) und somit am Donnerstag abend live im "Refill" spielt. Das darf ich mir nicht entgehen lassen (vorallem weil ich nicht ganz unschuldig daran bin, dass sie nun doch am Wettbewerb teilnehmen=).
Also dann, mit guter musik im Hintergrund, und einer frisch geduschten Anna vor mir (die darauf draengt, nun endlich auch an den Laptop zu duerfen), verabschiede ich mich nun vorerst von Dunedin, bedanke mich fuer Ihre Geduld und wuensche Ihnen noch einen Schoenen Abend, mit freundlichen Gruessen, Pia Vera Nagl=)
Als wir vor etwa einer Woche in Invercargill ankamen, habe ich festgestellt, ohne meine Geldboerse zu sein. Diese war naemlich noch in Te Anau, wo ich sie versehentlich waehrend dem Aufraumen unseres Autos auf dem Parkplatz liegen gelassen hatte (i han jo all scho gseet, dass uufrumma ned guat ischt). Anna und ich haben uns also wieder getrennt, und waehrend sie sich auf den Weg zu den Catlins machte, stellte ich mich an den Strassenrand und versuchte vorbeifahrende Autofahrer von meinen friedlichen Absichten zu ueberzeugen (manche Autofahrer sehen dich als Hitchiker an, als waerst du gerade dabei, ein Selbstmordattentat zu vollfuehren) und eine Mitfahrgelegenheit nach Te Anau zu bekommen. Dies klappte alles wie am Schnuerchen und noch am gleichen Nachmittag sass ich mit einem sehr netten Australier in einem sehr netten Cafe in Te Anau und sah etwa eine Stunde lang die sehr netten Bilder auf seiner Digital-Spiegelreflex-Camera durch (haette ich ahnen koennen, dass es sich um etwa 3000 Bilder handelte, als er mich fragte, ob ich sie durchsehen moechte?).
However. Wenn ich doch schon mal in diesem netten Touristendoerfchen in Mitten wunderschoener Berge bin, koennte ich dies doch gleich ausnuetzen, und mich noch ein letztes Mal (die restliche Zeit ist schon fest mit Besuchen verplant) hier in Neuseeland sportlich betaetigen, sprich wandern, dachte ich mir. Ich ging also ins DoC Center und erkundigte mich ueber die diversen Moeglichkeiten. Am interessantesten erschien mir der Routeburn-Track,einer der Great Walks, und anscheinend recht beruehmt fuer seine umwerfende "Scenery". Ich bookte die Huts, rentete einen Beacon (=eine Art NOtfallsender, mit dem du im Fall der Faelle ueberall geortet werden kannst), fuellte einen Sicherheits-irgendwas-Zettel aus (eine Art schreiben, bei dem du angibst, wen die Behoerden verstaendigen sollten, falls ich verschollen sein wuerde) und als ich endlich felsenfest davon ueberzeugt war, den Trip nicht zu ueberleben (was vorallem der netten aelteren Dame in der Petrolstation, wo ich den Beacon auslaeihen musste, zu verdanken war) machte ich mich auf den Weg.
Die ersten beiden Stunden ging es so gut wie senkrecht berg auf (zumindest kam es mir so vor) und als das Wetter schlechter zu werden begann, spielte ich bereits mit dem Gedanken, mich wieder auf den Rueckweg zu machen. Die Leute im DoC (Departement of Conservation) hatten gemeint, ich waere alleine auf dem Track und die Wetterbedingungen koennten gelegentlich eine grosse Behinderung werden, wie es wohl hunderten von Touristen jedes Jahr passiert, und manchmal, wie im Falle eines israelischen Maedchens vor etwa drei Wochen, toedlich endet. Nach zwei Stunden des Schwitzens kam ich zu einer kleineren Huette, wo ich ploetzlich ein bekanntes Gesicht sah: Katherina, ein ausserordentlich wanderfreudiges tschechisches Maedchen, das Anna und ich etwa eine Woche zuvor auf dem Kepler-Track kennengelernt hatten. Sie war ebenfalls alleine unterwegs, und war bereit, ihre Geh-schwindigkeit um die Haelfte zu halbieren und mit mir mitzugehen. So machten wir uns auf den Weg, und als wir nach 5 stunden zur McKenzie Hut kamen, waren wir auch dort alles andere als alleine. Es waren bereits etwa 15 andere sportliche Menschen vor einem kleinen Holzofen versammelt.
Es wurde ein recht witziger Abend mit Heisser Schokolade (aus Instantmilch und Schokibroekle) und einenm nicht weniger heissen maenlichen Stripper (ich ueberredete einen 18jaehrigen Kiwi im Spass dazu, war dann aber doch ueberrascht, als ploetzlich ein Pullover in meinem Gesicht landete...und eine Hose...=)
An diesem Abend lernte ich auch Charlie kennen, einen Weltenbummler der aelteren Generation (er war etwa um die 60, und schon so gut wie ueberall gewesen. Es war sehr interessant, seinen Reiseberichten zu lauschen die von zweimonatigen Tracks durch Nepal, Elefantenwaschen in Indien und vielem mehr, erzaehlten). Mit ihm lief ich die naechsten beiden Tage weiter (Katherina machte sich wieder auf den Rueckweg) und ihm ist es auch zu verdanken, dass ich ausser Muesliriegel auch Pasta, heissen Kaffe und organisches Roggenbrot mit Tahini (eine Art PeanutButter, mit sesam anstatt Peanut) zu essen bekam!
Nach drei Tagen Laufen erreichte ich endlich mein Ziel und wurde beim Routeburn-Parkplatz von einem Kleinbus abgeholt, der mich nach Queenstown brachte. Dort uebernachtete ich im Southern Loughter Backpackers once more und lernte am naechsten Morgen einen netten Australier kennen, der sich mit zwei Schweizerinnen ein Mietauto teilte, und vor hatte, am selben Nachmittag nach Dunedin zu fahren. Dies kam mir sehr gelegen, ich fragte, ob sie noch einen Platz frei hatten, und so war ich bereits eine halbe Stunde spaeter auf dem Weg nach Dunedin.
In Dunedin angekommen, meldete ich mich bei Simon, ein junger Musiker, den wir auf einem Ska-Festival in der Naehe von Wellington vor etwa drei Monaten kennengelernt hatten und der uns hier eine Unterkunft angeboten hatte. Wieder etwas spaeter wurde ich in der Stadt abgeholt und in eine Studenten-WG gebracht, wo mich Anna und ganz viele andere nette Menschen bereits herzlich emfingen. Am selben Abend wurden wir eingeladen, am Geburtstagsessen eines WG members in einem Asiatischen Restaurant teil zu nehmen und bekamen danach eine Dunedin-Bei-Nacht- Rundfuehrung. Sehr empfehlenswert: Uni-Bar "Refill"!!!
Sehr viel Spass hatten wir auch am Freitag Abend, als Simon mit seiner Ska Band "The Bones" als eine von 4 brillianten Bands in der "Backstage"-Bar spielten. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert und getanzt, bis jede kleine Muskefaser meiner Beine erschoepft war=)
Annas Plan, sich am Samstag nach Christchurch auf zu machen, hatte nicht so ganz geklappt, und so sind wir beide immer noch hier. Im Moment habe ich gerade beschlossen, den Donnerstag hier noch abzu warten, da es Simon gerade geschafft hat, sich mit seiner Surfrock Band in den "Battle of Bands" Kontest ein zu schleichen (obwohl der Anmeldeschluss bereits drei Wochen zurueckliegt) und somit am Donnerstag abend live im "Refill" spielt. Das darf ich mir nicht entgehen lassen (vorallem weil ich nicht ganz unschuldig daran bin, dass sie nun doch am Wettbewerb teilnehmen=).
Also dann, mit guter musik im Hintergrund, und einer frisch geduschten Anna vor mir (die darauf draengt, nun endlich auch an den Laptop zu duerfen), verabschiede ich mich nun vorerst von Dunedin, bedanke mich fuer Ihre Geduld und wuensche Ihnen noch einen Schoenen Abend, mit freundlichen Gruessen, Pia Vera Nagl=)
Donnerstag, 15. Mai 2008
done heaps
Heyho. Once more I was surfing through the net and visited my blog though I didnt really expect any comments or anything interesting (but there was one, juhuuuuu!!=) and suddenly realised, that its been ages since my last post.
We already left Christchurch about one and a half weeks ago. After that we drove straight to Queenstown (we made it in 6 hours, pretty proud bout that=) where we stayed for two nights with two really nice kiwis we got to know at the world bar. Queenstown was great fun, especially the Canyon Swing I did. Canyon Swing: You get attached to a rope and then jump from a platform which is about 110 metres above the ground. Its great fun!!
After that we headed off to Te Anau which is a real touristy town as well a bit further north, bout two hours from Milford Sounds. The second day there we did a horse track which was beautiful but our bumps hurt badly the next few days and so we decided that walking is the way to go. We did a track to Mt Luxmore, spent a night at Luxmore Hutt and walked back down again. Pretty awesome views from up there...
The next day not only our bumps hurt, but also our legs (especially my right knee, it didnt enjoy the 6 hours downhill, we did the second day), so we decided that it is worth takin a hostel for a night. At Te Anau Backpackers we got to know Martin a Slovakian guy, we started talkin and realised that we all wanted to see Milford Sounds for a day. Not only to share petrol but also to have some nice company, we decided to go together. We were woken up the next morning at half past 6!!!! Milford Sound was aaaawwwesome, we took a real tourist boat tour and did some smaller tracks on the way back. When we arrived in Te Anau round 4ish we got our staff sorted (at least kind of=) and drove off to Riverton afterwords. We spent the night at a "scenic lookout" and when we woke up we had an amazing view over the whole village and the sea in front of it. (Its always fun parking at "scenic lookouts" when its dark, you never know what to expect in the morning=).
Today we were woken up by a beautiful sunrise, but fell asleep again and took our time while heading off towards Invercargill and thats where we are now. Actually I realised that I forgot my wallet in Te Anau what sucks pretty much. I rang our Backpackers a few minutes ago and they found it. All the credit cards are still in it so thats all good, but i am not too keen on goin all the way back, but what can I do...
Alright then, Anna is already waitin for me since quite a while so I need to hurry up.
C you, Pia
We already left Christchurch about one and a half weeks ago. After that we drove straight to Queenstown (we made it in 6 hours, pretty proud bout that=) where we stayed for two nights with two really nice kiwis we got to know at the world bar. Queenstown was great fun, especially the Canyon Swing I did. Canyon Swing: You get attached to a rope and then jump from a platform which is about 110 metres above the ground. Its great fun!!
After that we headed off to Te Anau which is a real touristy town as well a bit further north, bout two hours from Milford Sounds. The second day there we did a horse track which was beautiful but our bumps hurt badly the next few days and so we decided that walking is the way to go. We did a track to Mt Luxmore, spent a night at Luxmore Hutt and walked back down again. Pretty awesome views from up there...
The next day not only our bumps hurt, but also our legs (especially my right knee, it didnt enjoy the 6 hours downhill, we did the second day), so we decided that it is worth takin a hostel for a night. At Te Anau Backpackers we got to know Martin a Slovakian guy, we started talkin and realised that we all wanted to see Milford Sounds for a day. Not only to share petrol but also to have some nice company, we decided to go together. We were woken up the next morning at half past 6!!!! Milford Sound was aaaawwwesome, we took a real tourist boat tour and did some smaller tracks on the way back. When we arrived in Te Anau round 4ish we got our staff sorted (at least kind of=) and drove off to Riverton afterwords. We spent the night at a "scenic lookout" and when we woke up we had an amazing view over the whole village and the sea in front of it. (Its always fun parking at "scenic lookouts" when its dark, you never know what to expect in the morning=).
Today we were woken up by a beautiful sunrise, but fell asleep again and took our time while heading off towards Invercargill and thats where we are now. Actually I realised that I forgot my wallet in Te Anau what sucks pretty much. I rang our Backpackers a few minutes ago and they found it. All the credit cards are still in it so thats all good, but i am not too keen on goin all the way back, but what can I do...
Alright then, Anna is already waitin for me since quite a while so I need to hurry up.
C you, Pia
Samstag, 26. April 2008
ChristcHuurch
Die Chaospartie PiaAnnaBruno ist mittlerweile in Christchurch angelangt. Wir sind hier vor etwa einer Woche gemeinsam mit Vicky und Steve angekommen. Die beiden kauften sich hier ein Auto und machten sich rechtzeitig zur Kiwi(frucht)-Saison wieder Richtung Frasers Orchard (Motueka) auf. Anna und beschlossen daraufhin uns wieder einmal eine Couch zu suchen (http://www.couchsurfing.com/) , und sind so bei Markus, Jeremy, (upstairs-)Tim (das Haus hat eigentlich nur einen Stock, Tim hat jedoch sein Bett auf einer zweimeter-erhoehung gebaut, um den Platz darunter gleichermassen nutzen zu koennen und besitzt somit die einzige Treppe im ganzen Haus) und (downstairs-)Tim gelandet. Die Atmosphaere in dieser Wohnung ist sehr relaxt und gemuetlich. Die perfekte Art und Weise den neuseelaendischen Altweibersommer zu geniessen...
Letztens hat mich jemand gefragt, ob ich noch kein Heimweh haette. Nein. Ob ich meine Familie und Freunde denn nicht vermisse. Doch, habe ich geantwortet. Ich denke im Moment viel an Zu Hause. Es zieht mich jedoch im Moment ueberhaupt nicht nach Oesterreich zurrueck, (was meiner Ansicht nach nicht zwangslaufig heisst, dass ich "zu Hause" nichts und niemanden mag) vielmehr wuerde ich im Moment am liebsten Oesterreich nach Neuseeland "herunter ziehen". Ich wuerde so viel darum geben, fuer einen Tag alle netten Menschen her zu beamen, mit ihnen Toast und Peanut Butter fruehstuecken, ans Meer fahren oder auf einen Huegel laufen, ein Lucia-Ham Sandwich lunchen und Schafe zaehlen, ueber das eklige Neuseelaendische Brot und die oberflaechliche Berichterstattung der Medien jammern (erst vorgestern habe ich wieder einmal eine Zeitung zur Hand genommen und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich wohl an meinem persoenlichen "Zeitungs-kauf-Streik" nichts mehr aendern wird. In den letzten 5 Monaten habe ich kein einziges Blatt gefunden, dessen Berichte ueber Kronen-Zeitungs Niveau hinausgehen. Die Schlagzeilen bestehen entweder aus Meldungen auf welche Art und Weise Neuseelaender wo verunglueckt sind oder wer im nationalen Rugby-Cup wen geschlagen hat, die internationale Berichterstattung beschraenkt sich meist auf dei Queen und internationale Rugby-Spiele (der Fairness halber muss ich zugeben, dass ich vorgestern sogar ueber Putin gelesen habe, er hatt evt eine Affaire mit einer Sportlerin?)) und auf einen Flat White (Kaffee mit Milch, seperaten Rahm bekommt man hier nirgends) oder spaeter auf ein Handel in einem Irish Pub gehen und vorallem, ihnen all die meganetten Menschen die ich hier kennengelernt habe vor zu stellen... +traeum+
Liebe Gruesse, Pia
Letztens hat mich jemand gefragt, ob ich noch kein Heimweh haette. Nein. Ob ich meine Familie und Freunde denn nicht vermisse. Doch, habe ich geantwortet. Ich denke im Moment viel an Zu Hause. Es zieht mich jedoch im Moment ueberhaupt nicht nach Oesterreich zurrueck, (was meiner Ansicht nach nicht zwangslaufig heisst, dass ich "zu Hause" nichts und niemanden mag) vielmehr wuerde ich im Moment am liebsten Oesterreich nach Neuseeland "herunter ziehen". Ich wuerde so viel darum geben, fuer einen Tag alle netten Menschen her zu beamen, mit ihnen Toast und Peanut Butter fruehstuecken, ans Meer fahren oder auf einen Huegel laufen, ein Lucia-Ham Sandwich lunchen und Schafe zaehlen, ueber das eklige Neuseelaendische Brot und die oberflaechliche Berichterstattung der Medien jammern (erst vorgestern habe ich wieder einmal eine Zeitung zur Hand genommen und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich wohl an meinem persoenlichen "Zeitungs-kauf-Streik" nichts mehr aendern wird. In den letzten 5 Monaten habe ich kein einziges Blatt gefunden, dessen Berichte ueber Kronen-Zeitungs Niveau hinausgehen. Die Schlagzeilen bestehen entweder aus Meldungen auf welche Art und Weise Neuseelaender wo verunglueckt sind oder wer im nationalen Rugby-Cup wen geschlagen hat, die internationale Berichterstattung beschraenkt sich meist auf dei Queen und internationale Rugby-Spiele (der Fairness halber muss ich zugeben, dass ich vorgestern sogar ueber Putin gelesen habe, er hatt evt eine Affaire mit einer Sportlerin?)) und auf einen Flat White (Kaffee mit Milch, seperaten Rahm bekommt man hier nirgends) oder spaeter auf ein Handel in einem Irish Pub gehen und vorallem, ihnen all die meganetten Menschen die ich hier kennengelernt habe vor zu stellen... +traeum+
Liebe Gruesse, Pia
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