Ich sitze im Moment wohl im groessten Raum, den ich jemals innerhalb einer Wohnung gesehen habe. Klingt etwas merkwuerdig, ist es vielleicht auch. Die Flat, in der wir im Moment wohnen duerfen ist in einem umgebauten Fabriksgebaude untergebracht und besteht hauptsaechlich aus einem riesigen Raum, in dem sich ein Kuecheneck, ein Wohnzimmer-Eck (kreisfoermig angeordnete 70 jahre-Lazyboys=dia couchstuahl, wo ma zruggluehna kha), ein Billardtisch und eine Kino-Ecke (mit original 50 jahre alten Kinositzen), welche im Moment zu einem Matrazenlager fuer uns umgebaut ist. Paradies=).
Dunedin ist nun schon eine Weile her. Nachdem Anna nach Christchurch gefahren war, verbrachte ich das Wochenende mit Simon und seinen Freunden und ganz ganz viel Live-Music in Backstagebar und Refuel ("The Bones" - Simons Ska Band, "Sharkbite"-Simons Surfrockband, "Retrophonic Funk Machine"- Freunde vom Simon, alle voll liab, "Biff Merchants"-siand 3. wora bim Battle of Bands, fiand se abr nur live guat, d CD taugt mr ned so, uii und d Drummer isch voll sueass=).
Da es sich mit einer vollgestopften Tasche (in einer vollgestopften Bar) nicht so gut tanzt, neige ich dazu mein "Gepaeck" irgendwo in den Ecken diverser Lokale zu verstecken und sie am Ende des Abends unter einem Haufen fremder Kleidungsstuecke, Taschen und Regenschirme wieder auszugraben. Eines Abends war jedoch alles Graben und Suchen vergeblich, meine Handtasche wurde gestohlen. Gluecklicherweise war weder meine Geldboerse noch meine Camera oder mein MP3 Player darin, was jedoch recht nervig ist, ist, dass nun meine Winterjacke, mein Adressbuch (mit Adressen von 8 Monaten voller mehr oder weniger fluechtigen Bekanntschaften, Musik- und Reiseempfehlungen) und mein Pass weg ist. Da Oesterreich keine eigene Botschaft besitzt, sondern nur eine "High Comission", welche lediglich Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von jeweils 9:00 bis 13:00 geoeffnet ist, was im Moment weniger meinem Tagesrhythmus entspricht, stecke ich hier in Wellington vorerst zumindest bis Dienstag fest.
Nachdem ich schweren Herzens von Dunedin Abschied genommen hatte, fuhr ich zu Anna nach Christchurch, wo wir mit Markus, Jeremy, upstairs- und downstairs Tim noch zwei letzte geniale Tage verbrachten und danach richtung Arthurs Pass und Greymouth aufbrachen. In Greymouth besuchten wir Brecon, der mittlerweile durch das Outdoor-Recreation-Training, mit welchem er gerade angefangen hatte, als wir ihn das letzte Mal besuchten, schon recht durchtrainiert und braungebrannt aussieht und kaum mehr wieder zu erkennen war. Am naechsten Tag fuhren wir nach Hanmer Springs, wo wir uns mit Zaech trafen, ein lustiger Amerikaner, den wir in Nelson am Strand kennengelernt hatten (er war Mitbegruender der Beachcommunity, und vermutlich ihr laengstes treuestes Mitglied, er hatte immerhin beinahe 4 Monate auf dem oeffentlichen Parkplatz in Tahunanui verbracht). Wir hatten ihn von Christchurch aus vor zwei Monaten einmal einen besucht, natuerlich nicht, ohne nach alter Anna-und-Pia-Tradition irgendetwas liegen zu lassen. Diesmal wars Annas gruener Armreifen. Der musste natuerlich zurueckgeholt werden und so verbrachten wir eine Nacht mit Zaech und dessen meganetten internationalen Mitbewohner bevor wir auf unserer Reise in den Norden nach Blenheim weiterfuhren.
Von Blenheim gings nach Riwaka, wo wir uns mit Vicky&Steve und Boris, die immer noch in dieser Gegend arbeiten (mittlerweile ist die Kiwi-Saison jedoch auch beinahe wieder vorbei), wieder treffen wollten. Wie der Zufall es wollte fanden sich auch Katja und Jana (zwei ex-mit-birnen-verpackerinnen=) genau zur gleichen Zeit ebenfalls wieder auf dem Orchard ein. Die gastfreundlichen Frasers liessen uns alle in den Mitarbeiterunterkuenften wohnen und so verbrachten wir gemeinsam etwa eine Woche voller Gespraeche ueber Birnen und die Welt, dem Verbreiten von Geruechten ueber andere Mitarbeiter, gemeinsamen Pumpkin kochen und gemuetlichen Abenden.
Die Zeit verging wie im Fluge und bald stellten wir fest, dass, wenn wir wir unsere "alle nomml bsuacha-Plaen" durchfuehren wollten, bald aufbrechen sollten. Vor eineinhalb Wochen verabschiedeten wir uns und nahmen die Faehre auf die Nordinsel. Dort trafen wir uns mit Tim, den wir auf dem Ska-Festival vor etwa 4 Monaten kennengelernt hatten und wurden eingeladen, in seiner Flat zu bleiben, solange wir in Wellington sind. Und hier sind wir nun. Immernoch.
uiui, und etz heats gad ghoassa, ob i ned Lasagne kocha moecht fuer alle........juhuuuuuuu Lasagneeeeeeeeee.....
also daenn...liabe Grueass
Sonntag, 22. Juni 2008
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1 Kommentar:
Hallo Pia,
es ist an der Zeit, dass du wieder ins Ländle zurückkehrst, meinst du nicht auch? Nicht nur, dass ein neues, nettes, kleines Lokal mit dem Namen "Zeitgeist" seine Pforten in Lustenau eröffnet hat, sondern da kannst du gleich den allerbesten (!!!!) Kaffee geniessen und musst nicht lange herum suchen und experimentieren um voll auf deine Kosten zu kommen. Gibt auch noch viele andere leckere Dinge, lass dich überraschen!! Vielleicht fällt dir dann das Heimkehren nicht sooo schwer?? Ich wünsch dir noch eine ganz tolle Zeit bei den Kiwis!!
Liabs Grüaßle
Ruth
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