Mittwoch, 27. Februar 2008

der biss in den sauren apfel...

Hmm, naja, eigentlich haben wir erstens im Moment mit Birnen zu tun (pears siand biira Mama, ned Oepfl=), und zweitens beissen wir weniger rein, als dass wir sie auf ein Band aufladen, in Kisten packen, mit Stickern bekleben oder die ganzganz grossen in Papier einwickeln. Angesichts dessen, dass wir die restlichen 8 Monate mehr oder weniger durchgehend am Reisen sind, kann das Arbeiten jetzt es jedoch durchaus als solcher gesehen werden.

Anna meinte soeben, ich sollte mich etwas beeilen, da noch drei Leute auf uns warten, und wir uns nach 11 Stunden arbeiten und einer anschliessenden Supermarkttour alle recht aufs Abendessen freuen (sprich an mords kohldampf hond=).

Also kurz: das Arbeiten ist weniger koerperlich anstrengend als psychisch, da man einfach nur Birnen, Birnen und nochmals Birnen im Kopf hat (ausser man ist mit Josh und einem andren Kiwi, vo deam i mr d namma einfach den mirka kann, beim Birnen aufladen, und muss sich die ganze Zeit mega konzentrieren, um ihren krassen Slang wenigstens eglegentlich zu verstehen, um zu wissen wann man sich verbal zu verteidigen hatt, und wann man einfach nur mitlachen kann, dia kerle hond doch soooo viel Bloedsinn im Kopf, abr daenn goht Zit wenigschtens schneallr umme=).

Oje, das Internetkaffee schliesst gleich.

Hei Luet, es goht ues guat do, d Luet sind voll nett (sogaer d cheffin isch voll liab!!!!), luschtig hommrs oh, trotzdem kuenntand dr mr im Moment an riiiiesen gfalla tua: schriiband mr bitte ganzganz viel Klatsch und Tratsch odr sunsch irgendwelche Sacha, ueber dia ma lang nochdenka kann, ohne sich fescht konzentriera zm muessa!!!

Ui, ez wueri gad ussegworfa=) also daenn, liabe gruass!!!

Dienstag, 19. Februar 2008

packing pears

Nach ueber zwei Wochen oeffentlicher Toiletten und kalten Duschen (Tahanui) sind wir nun wieder zurueck in der Realitaet, in Motueka. Hier wimmelt es geradezu so von Orchards, und auf diesen Obstplantagen wimmelt es im Moment gerade zu von Aepfeln und Birnen, die gepflueckt und verpackt werden wollen. Da Arbeitskraefte hier im Moment recht knapp sind, gibt es im Moment Sonder-Arbeits-erlaubnisse (odr wia oh immr) auch fuer Menschen ohne Arbeitsvisum (wie z.b. Oesterreicher und Schweizer). So etwas haben wir nun bekommen, und beginnen morgen auf dem "Frasers Orchard" Birnen zu verpacken, voraussichtlich drei Wochen lang. Der Gehalt geht zwar nicht ueber den Mindestlohn hinaus (11,25 dollar pro stunde), aber dafuer koennen wir dort parken und fuer 20 dollar die Woche die gesammte Infrastruktur (Duschen, Gemeinschaftskueche...) benutzen. Was das fuer ein Luxus ist, weiss man erst nach drei Wochen campen: Nicht jedes mal, wenn das Essen gerade fertig ist, 20 min eine Gabel suchen zu muessen, dabei das komplette Auto umzukrempeln, um dann nach dem Essen, wenns bereits dunkel ist, erst recht nichts mehr zu finden...
Was uns hier auch recht gefaellt, ist die restliche "Belegschaft" (zumindest der Teil, mit dem wir das Gemeinschaftshaus teilen). Sie besteht etwa zur Haelfte aus tschechischen Arbeitern, einem englischen Paerchen (dia sind voll liab), einem(!) Deutschen(oh megagmueatlich druf=), einer Israelitin und einem Kiwi.
Soweit so gut...

Grueass...

Montag, 11. Februar 2008



vo ooba noch unta, und links noch reachts:

Dominik und Shantal vo Manchester, dia waren bede voll liab, und er spielt meegaguat pois

d Rudi, oana vo deana zwoa Oberoestrriicher, min lieblings-chaot im MOment=)

d Karl, (hei, Juergen, der gliichat dir voll!!) megaliab, rueabig, gmueatlich, interessant, tanz freak=)...

d Matthias, sorry, woass ned gnau, wia ma di schriibt...uff jeda fall da oanzige FC Zuerich-Fan untr ues, des seht glob eh scho alls, nei tuats notuerlich noed, d Mattias ischt aen megawitziga, merci uebrigends nomml, fuer des geniale wecka goeschtrt (mit orginalsound vo "grueziwohl frau Stirnlemah!!!"=)....

d freundin vom Heiko, vo deara i leider d Namma vrgeassa han (sorry!!) und d Heiko, bede vom duetscha, er mittlerweile an energischer Siedler-Spieler und Kitesurfer

d Zach, dessen Namma i mr am Anfang nur gmerkt han, weil eam d Oberoesterriicher di ganz Zit vrsuacht hond, eam bei zm bringa, was "bag" (sprich Sackl)uf oesterriichisch hoasst. Er isch vr USA, und megagmueatlich druf und leabt scho eewigs in Nelson am Strand (sit anfang dez odr so)...

d Neil, eewigs reisender kiwi-freak=)

der mim rota liieble und m bruuna kaepple, isch d zweite Oberoesterriicher, d Geri. Der isch oh an Original, was soell i saega. Ah jo genau: hihi, wi laff jur iinglisch, an wii will naefer foergaet jur "Panda mit schitt" schoert=) muzz

d Lena, si reist zemmet mitm Riccardo (bede ussm duetscha) in oanam vo da genialschta Vans, dia i je gseaha han. Ussa: blau mit rota Stern , ianna, tueachr und zueg und sacha...voll genial...

d herr "sweet as" isch oh voll d liabe, han sin namma leider oh scho vrgeassa (er war abr oh nur oan, zwoa taeg do), sorry. muass reat an guata wind surfer sii...

d Dorothea, oh ussm Duetscha, si war mit dr Nadja zemmet untrwegs

d Phillip, genialguater stehgreif-musiker und entertainer, komponist des Beachkommunitysongs, ghoert zu deana Menscha, dia du einfach alles frooga kanscht, vo trommelrhythmen, ueber irgendwelche Wirtschaftsdings, ueber vegetarische Ernaehrung...

dia kenn i nid...

di noescht oh nid

dia im blaua liible ischt d Nadja, oh ganzganz a liabe, mine Naehkumpanin, und organisatorin vo voll deam guata Gemeinschaftssalot bim BBQ=)

d Leander, extremguata Musiker, eam isch unsere erste Erfahrung als Strassenmusiker zu verdanken=) merci nomml, war echt witzig!

d Riccardo, man lasse etwas elektronische Musik ertoenen, und jemand isch stundenlang beaschaeftigt=) Najo, odr vilicht tuats jo mittlerweile a biz Wolle oh scho (mir hond ammol di schnapsidee kha, zm Filzsacha zm macha, und dia daenn uffm Markt in Nelson zm vrkhoofa, doet gits nur so zueg, najo, und er heat ues gholfa uusprobiera=)

d Tom, anscheinend auch bekannt als Papa Schlumpf, supergenialer Koch und Musikgeschmack=). Ah jo, hei, vielen Dank no, fuer dine Hilfe mit unserm Auto (nach einer Nacht voller Musik aus dem Autoradio, war unsere Batterie voll am A...)

...

do faehland ez no a paar wichtige luet, abr dia Fotos kons noeschte Mol, weil in deam internetkaffee isches a biz zaech (koa Picasa, und si londs mi ned abalada...hmm)

Donnerstag, 7. Februar 2008

...uffm schiff in SUUUEEEDDEEEENNN....
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...in aller Eile, am noeschta MOrga...
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...DJ Michi...
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...Michael, Anna und Simon, am letschta Oobat in Wellington...
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...i und Michl...
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...des war bi deam SKA-Festival, des war so ungefaehr die Durchschnittsmenge an Publikum vor dr Buehne...
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...oh botanical gardens (sorry, abr dia waren soo schoe=)...
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...des war dia Buehne, wos immer dia gratiskonzerte kha heat...voll genial...
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...min Lieblingsbom in Wellington (Botanical Gardens)...
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...uffm boot...
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...monkey mike and sexy simon=)...
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...hihi, als Anna eines Tages im Botanischen Garten ihre Hilfe beim Touristenfoto anbieten wollte, und dann von der Japanerin gleich mit aufs Bild gebeten wurde...
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...
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...spontane Fotosession am Te Papa-Museumsklo...=)
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...baehh...
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...Anna, Matt und i...
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...Joyce, Armin und i...
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...Anna and the Blums...
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Tahunanui

Was irgendwie nach exotischem Shampooextrakt klingt, ist in Wirklichkeit ein genialschoener Strand in der Naehe von Nelson. Dahinter befindet sich ein oeffentlicher Parkplatz mit oeffentlichen WC-Anlagen und Duschen. Praktisch alles, was man zum Leben braucht. Fehlt nur noch gute Gesellschaft. Doch auch danach mussten wir hier nicht lange suchen. An diesem Ort hat sich naemlich seit laengerem die "Tahanui-Beach"Community angesiedelt, bestehend aus Reisenden aus aller Herren Laender: USA, Grossbritannien, Norwegen, Chile, Schwiiz und sogar zwei Oberoesterreicher haben wir hier angetroffen.
Wir wurden gleich freundlichst aufgenommen und sind hier nun seit etwas ueber einer Woche. Es wird viel Musik gemacht, getanzt, pois gespielt, Ausfluege gemacht (z. B. BBQ auf Rabbit-Island oder in die Malboro-Sounds), kennengelernt und verabschiedet.

Alles in Allem eine wunderschoengemuetliche Zeit hier am Rande Nelsons, mit dem einen Schoenheitsfehler, dass den beiden Oberoesterreichern letzte Woche die Rucksaecke samt Pass und wallet aus ihrem Van geraubt wurden...voll d soach...

Najo, also daenn, liabe grueass us Nelson, Pia