Seit dem ich das letzte Mal geschrieben habe, ist so einiges passiert bzw hat sich veraendert. Ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht so genau, ueber was ich als erstes schreiben soll. Darueber, dass wir die Arbeit in Motueka vor ueber einer Woche beendet haben, ueber die geniale, von "Frasers Orchard" veranstaltete "Saeson-Break-Up-Party" (mit original Hangi und Karaoke) oder darueber, dass ich mich mit Claudia, einer weltreisenden Skilehrerin getroffen habe, was mega Spass gemacht hat, oder darueber, dass ich doch tatsaechlich etwa eine Stunde heulte, nachdem wir Motueka verlassen hatten und uns somit von den Leuten dort, allen voran Vicki, Steve und Boris, welche mir mittlerweile recht ans Herz gewachsen waren, verabschieden musstee. Oder sollte ich vielleicht doch damit beginnen, dass Anna und ich uns getrennt haben (wir uns aber vor etwa einer halben Stunde zufaellig auf der Strasse getroffen haben), und ich mich im Moment "per Anhalter" fortbewege.
Ich denke ich beginne damit, dass Anna und ich nun seperat unterwegs sind.
Also, Anna und ich reisen fuer die naechsten drei Wochen alleine, wie wir das seit langem geplant haben. Wir haben uns nicht zerstritten oder aehnliches, wir wollten nur mal erfahren, wie Anna es schafft, ohne meine Koch"kuenste" nicht zu verhungern, und ich es schaffe, ohne ihre hilfreichen "Pia, heascht ... (Gealdtaescha/Pass/etc)"-Komentare, meine Sieben Sachen zusammen zu halten=)
Obwohl es seit laengerem abgemacht war, war es ein sehr seltsames Gefuehl, Anna schliesslich wegfahren zu sehen. Noch ein seltsameres Gefuehl war es, mich an den Strassenrand zu stellen, und meinenlinken Daumen auszustrecken (han des dovor eigentlich no nia wuerklich gmachat kha). Als dann jedoch gleich das naechste Auto, welches um die Kurve kam(und vo anam meeega sueassa junga Neuseelaender gfahra wora ischt=), fuer mich anhielt, besserte sichmeine Stimmung schlagartig. Im Handumdrehen war ich in Westport angelangt, wo ich im Hostel unter ganz ganz vielen netten Menschen Shannon (reisender Kiwi mit Auto), Mike (ebenfalls hitchehikender Ire) und J (mit Bus reisender Amerikaner und der Mensch mit dem keruzesten Namen, den ich jemals gelesen habe, j isch naemlich koan Spitznama, sondern sin richtiga vornamma, dodagegs isch "Pia" jo eewigs lang=) kennen gelernt, die mich ueberredeten, mit ihnen am Tag darauf in den Sueden zu fahren (anstatt in den Norden zu hitchhiken und den Haephy-Track zu machen). Und so landete ich am naechsten Tag mit den dreien in Punaiki (odr so irgendwia), wo wir die Pancake Rocks (Felsa, dia dia form vom Rand vo am Stapl Omlett hond, klingt komisch, ischas oh, abr beeindrucken trotzdem=) besuchten und auf dem Weg noch bei einer Goldmine vorbei schauten, in der ein schrulliger alter Mann energisch auf uns ein zu reden begann (dia golmine war anscheinend sit 6 Generationa in sinr family...blabla...), und beinahe nicht mehr aufhoerte.
However, am Abend begaben wir uns ins "Beach-Hostel", wo ich unter anderen Chris, einen ebenfalls hitchhikenden Englaender kennenlernte. (Hihi, und so ischas kho, dass i am oobat mit am Ire, am Amerikaner, am Englaender und am Kiwi zemghokat bian, des isch oh witzig, theoretisch sprechen se jo alle englisch, abr nur theoretisch, vor allem d Ire hanni fascht ned vrstanda, deam hanni noch fuef minuta gseet, er soell glei vo vornherein einfach alls zwoamol saega fuer mi, najo, und noch zehn minuta heat er mr des oh globt=)!!!)
Am naechsten Tag planten die Jungs in den Sueden auf zu brechen, und ich machte mich auf, den "Inland-Pack-Track" mit anschliessender Uebernachtung in einer Hoehle zu laufen. Dies klappte im Endeeffekt jedoch nicht ganz, da die letzte halbe stunde zur HOehle durch einen Fluss fuehrte, welcher bei Hochwasser nicht zu ueberqueren war und da Regen bevorstand, wollte ich das Risiko schlussendlich nicht eingehen, weswegen ich mich, nach etwa zwei Stunden laufen, direkt wieder auf den Heimweg machen durfte...
Als ich gegen Sonnenuntergang wieder am Hostel ankam, war Chris immer noch da, ganz entgegen meiner Erwartungen. Er hatte sich bereits eine Mitfahrgelegenheit nach Greymouth am naechsten Tag mit zwei anderen Englaendern organisiert, welcher ich mich anschliessen konnte. So gings vorgestern zu viert auf nach Greymouth, wo wir uns erst mal Betten im vermutlich farbenfrohsten Hostel in Neuseeland (i war zwor erscht in aeppa 5 vrschiedana, abr buntr gohts einfach numm=) reservierten und gegen Abend eine Tour durch die Monteiths-Brauerei, mit anschliessender "Bierverkoestigung" machten (des war so unsere touristisch sportliche Hauptaktivitaet des Tages=). Danach machten sich Lucy und Mat (nette Englaender mit Mietauto) zu einem BBQ auf, und Chris und ich gingen Brecon (Kiwi, den Anna und ich in Napier kennengelernt hatten, Freund von Shahn&Co) besuchen, welcher mittlerweile in Greymouth lebt, und mich eingeladen hatte.
Gestern morgen sind die drei Englaender richtung Sueden zu den Gletschern aufgebrochen und ich werde wohl noch etwas bei Brecon und seinen Flatmates bleiben, und vermutlich Montag oder Dienstag mit Klara, einem tschechischen Maedchen mitreisen.
Soweit eine Kurzfassung meiner letzten Woche, liebe Gruesse, Pia
Samstag, 29. März 2008
Mittwoch, 19. März 2008
birnen, birnen, birnen und loofa, loofa, loofa
...und schon wieder ist die Zeit viel zu schnell vergangen. Eigentlich wollte ich einen eigenen Post alleine dem Alltagsleben in userem Packhause widmen, mit all den witzigen-schraegen, teils urigen Persoenlichkeiten, die da herumschwirren, nur leider ist dieser nun beinahe zu Ende. Genau genommen, ist dieser Alltag fuer uns eigentlich seit Samstag zu Ende, denn da beschlossen wir, die Arbeit wie geplant am Sonntag abzubrechen, und den Track durch den Abel Tasman National Park zu laufen (drue Taeg, fuef stund loofa am tag, und 100000 mega geniale uussichta und bilder, kann kaum erwarta, a paare in blog zm tua, abr natuerlich hann i kamera widr ammol dohoam ligga lho...noeschtas mol). Im Moment sind wir jedoch wieder in Motueka, arbeiten morgen noch einen Tag und schliessen uns morgen abend vermutlich der "Saisons-End-Feier" an.
Soviel zu unseren Plaenen.
Zum Packhaus-Leben: Was ich nun schreibe, ist fuer den Verlauf unserer Reise im "Grossen und Ganzen " nicht weiter wichtig, trotzdem moechte ich ein paar Eindruecke festhalten.
Morgens halb acht: wecker klingelt....morgens um viertel vor acht, wecker klingelt again erfolglos. 10 vor acht, Anna steht auf...5 vor acht, Pia steht auf.
Acht: die Arbeit beginnt. Halb verschlafen, kalte Birnen aus einem sich drehenden bin nehmen, in die dafuer vorgesehenen Mulden in Kartonboxen legen. Klingt nicht sehr aufregend, ist es auch nicht.
Irgendwann lauft dein Bin beinahe ueber (es kond jo all widr bira noche), dann kommt Skye, ein blondes Kiwi-Maedchen. "Where are you from?" war ihre erste Frage an mich. "Austria". "Oh, where abouts in Russia is that?". Pia ist wach. "hm, just in the middle" antworte ich und halte das ganze fuer einen Scherz. (die deutschen maedchen erzaehlten mir spaeter, sie haette gefragt, ob Europa ein Teil Deutschlands sei...) Etwas spaeter unterhalten wir uns ueber unsere Lieblingsgetraenke: "Whats your favourite beer?" meine Frage. "Export GOld". "Export Gold, how come?"(i finds ned ueberdurchschnittlich guat). "Well, its the coldest one" ihre (ersthafte!!!) Antwort. Ein andermal: Skye: "Are you good in math?" "Hmm, Im alright" "HOw long is it from eight o clock in the morning, till eight oclock in the evening?"
Oh na, jetzt wuer i scho widr uss deam Internetkaffee ussegworfa, mah he, sogaer dia Zit vorm Compi vrgoht do in Neuseeland viel zu schnell....sh**t
najo, also, bis naegschtes mol...liabe gruass
Soviel zu unseren Plaenen.
Zum Packhaus-Leben: Was ich nun schreibe, ist fuer den Verlauf unserer Reise im "Grossen und Ganzen " nicht weiter wichtig, trotzdem moechte ich ein paar Eindruecke festhalten.
Morgens halb acht: wecker klingelt....morgens um viertel vor acht, wecker klingelt again erfolglos. 10 vor acht, Anna steht auf...5 vor acht, Pia steht auf.
Acht: die Arbeit beginnt. Halb verschlafen, kalte Birnen aus einem sich drehenden bin nehmen, in die dafuer vorgesehenen Mulden in Kartonboxen legen. Klingt nicht sehr aufregend, ist es auch nicht.
Irgendwann lauft dein Bin beinahe ueber (es kond jo all widr bira noche), dann kommt Skye, ein blondes Kiwi-Maedchen. "Where are you from?" war ihre erste Frage an mich. "Austria". "Oh, where abouts in Russia is that?". Pia ist wach. "hm, just in the middle" antworte ich und halte das ganze fuer einen Scherz. (die deutschen maedchen erzaehlten mir spaeter, sie haette gefragt, ob Europa ein Teil Deutschlands sei...) Etwas spaeter unterhalten wir uns ueber unsere Lieblingsgetraenke: "Whats your favourite beer?" meine Frage. "Export GOld". "Export Gold, how come?"(i finds ned ueberdurchschnittlich guat). "Well, its the coldest one" ihre (ersthafte!!!) Antwort. Ein andermal: Skye: "Are you good in math?" "Hmm, Im alright" "HOw long is it from eight o clock in the morning, till eight oclock in the evening?"
Oh na, jetzt wuer i scho widr uss deam Internetkaffee ussegworfa, mah he, sogaer dia Zit vorm Compi vrgoht do in Neuseeland viel zu schnell....sh**t
najo, also, bis naegschtes mol...liabe gruass
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